Yanas Update

Originaltitel:
(„Yanas Update“)
Autor:innen:

Lefèvre, Mathias

Kategorie:
Komödien
Besetzungen:
3 Damen
2 Herren

„Yanas Update“ spielt in einer nahen Zukunft, die unserer Gegenwart beunruhigend ähnlich ist. Yana ist eine hochbegabte KI-Ingenieurin, die allein in einem perfekt organisierten Haus lebt. Ihr engster Begleiter ist der von ihr entwickelte Humanoid Paul: Haushälter, Gesprächspartner, zuverlässige Konstante. Während Yana beruflich an neuen Technologien arbeitet, geraten ihre privaten Beziehungen zunehmend unter Druck. Die Mutter kontrolliert aus der Ferne, der Ex-Freund klammert, Nähe wird zur Zumutung.

 

Als Paul ein Software-Update erhält, das ihn zu einem Sex-Humanoiden machen soll – eine Entscheidung aus wirtschaftlichem Konkurrenzdruck  –, überschreitet Yana eine Grenze. Um den Prototyp zu testen, lädt sie ihre frühere Schulfreundin Isabel ein: lebensnah, körperlich frei, emotional direkt. Was als Experiment beginnt, entwickelt sich zu einem komplexen Geflecht aus Begehren, Macht und Kontrolle.

Während Isabel Paul Intimität beibringt und Paul zunehmend „lebendig“ wirkt, wird Yana zur Beobachterin ihres eigenen Versuchs. Eifersucht, Fürsorge und beruflicher Ehrgeiz vermischen sich. Parallel eskalieren familiäre Konflikte und moralische Fragen. Zwischen technischer Optimierung, familiärem Druck und emotionaler Nähe verliert Yana zunehmend die Kontrolle über ihr Experiment – und über sich selbst.

 

Eine bittere, komische und überraschend intime Auseinandersetzung mit Nähe, Macht und der Frage, was uns eigentlich menschlich macht.

 

Wieder lässt sich der Autor Mathias Lefèvre von keinem gängigen Genre unterwerfen und kreiert, was man bestenfalls eine Tech-Satire oder Gegenwartsfarce mit KI-Spiegel nennen könnte.