Wind in den Pappeln

(Le vent dans les Peupliers)

Sibleyras, Gérald
Übersetzung: Frank-Lorenz Engel und Marielle Silhouette

Artikelnummer: 810 Kategorien: , Schlagwörter: ,

Beschreibung

Sibleyras, Gérald

Deutsch von Frank-Lorenz Engel und Marielle Silhouette

3 H, 1 Dek.

August 1959. Gustave, René und Fernand, Veteranen des ersten Weltkrieges, haben die kleine Terrasse mit steinerner Hundeskulptur hinter ihrem Altersheim erobert. Ihr Kampf gegen die vermeintlich mächtige Direktorin der Anstalt, Schwester Madeleine, hilft ihnen, die Zeit totzuschlagen.Die Angst, dass die Zeit aber viel zu schnell verrinnt, steht ständig im Raum. Alle drei sind sie in ihrem Leben niemals jung gewesen. Das haben die Umstände nicht erlaubt. Aber sie haben immer noch Träume, es gibt Pläne, Streitereien Lügen, Aufschneidereien. Sie sind verunsichert und machtlos, aber entschlossen zu leben, koste es, was es wolle. Die Pappeln auf dem gegenüberliegenden Hügel, deren Wipfel sich in einem Wind wiegen, von dem die Männer auf ihrer Seite nicht den kleinsten Hauch spüren, wecken ihre Neugier. Der Plan, eine Exkursion dorthin zu unternehmen und das Phänomen zu untersuchen, gewinnt Konturen.
Das Rauschen des Windes in den Pappeln weckt neue Lebenslust, gibt Wünschen neuen Auftrieb. In diesem Stück beweist sich wieder die unwiderstehliche Komik der hoffnungslosigkeit. Müsste man nicht lachen, würde man weinen.

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