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Ich bin nicht Mercury

Das etwas andere Konzert

von Thomas Schendel

„Ich bin nicht Mercury“ handelt von der letzten Probe einer newcomer Band, die kurz vor ihrer Studioaufnahme steht. Auf dem Programm stehen Songs von Freddie Mercury und der Band QUEEN.
Die unterschiedlichen Charaktere der Bandmitglieder werden in diesem Stück beleuchtet, ihre Beziehungen zueinander, der Kampf um Qualität und Karriere, Liebe und Freundschaft. Und das Ganze live mit vielen Highlights von Freddie Mercury und QUEEN.

Besetzung: 1D, 3H und 4 Musiker
Besetzungshinweis: 1 Sängerin, 3 Sänger, 4 Bandmitglieder

UA: Schlossparktheater Berlin, 11.01.2020

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Bye Bye Life (Déglutis, ça ira mieux…)

von Andréa Bescond und Eric Métayer

Übersetzt von Kim Langner

Ein heikles Thema: Sterbehilfe.

Was ist besser, wenn uns eine Krankheit anfällt, deren Ausgang ziemlich sicher fatal ist und deren Symptome immer unerträglicher werden: soll man dagegen kämpfen oder soll man sich ergeben? Eine schwierige Entscheidung, sowohl für den Kranken als auch für die Angehörigen. … In diesem Dilemma sind Aline und ihre Tochter Nina gefangen. Nina kommt überstürzt aus Afrika, wo sie in einer Buschstation hilft, zurück, weil ihre Mutter (wieder einmal)  einen Selbstmordversuch inszeniert hat. Der Hilfeschrei der Mutter bringt die Tochter an die Grenzen ihrer seelischen Belastbarkeit. Aber die Beiden finden einen Weg. Manche werden sagen: darüber sollte man nicht lachen, das Problem ist zu ernst. Aber die Autoren sind da anderer Meinung: sie kreieren witzige Situationen, weil es das Leben auch tut. Ein Familien-Drama, gegen das niemand gefeit ist, der Familie hat.

2 D, simultan Dek

UA: Théâtre du Balcon, Avignon Juli 2019

Frei zur DSE

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Nur Fliegen ist schöner

von Susann B. Winter

Familienkomödie
Eine sogenannte glückliche Familie, Vater Carlo, Mutter Romy, Sohn Claudio und Tochter Lara, und die unvermeidliche Mutter Carlos, die Schwiegermutter Anna. Romy funktioniert im totalen Servicestress zwischen Wäsche, Kochen, Organisieren, Räumen und Renovieren – doch das hat scheinbar ein Ende, als eine unerwartete Erbschaft ins Haus steht. Alle wissen sofort, was mit dem Geld passieren soll: ein Apartment in New York, ein tolles Auto, eine noch tollere Uhr, eine Wohnung auf Mallorca. Doch sie wissen noch nicht, was die Alleinerbin Romy mit dem Geld plant: die will nämlich den Flugschein machen und ein eigenes Flugzeug. Das löst Bestürzung aus und die Hoffnung, dass Romy die nötigen Prüfungen nicht besteht. Aber sie bekommt ausgerechnet von der ungeliebten Schwiegermutter die Unterstützung, die sie bitter nötig hat. Sie lernt fliegen. Und gewinnt auf der ganzen Linie….

Besetzung: 3D, 2H, 1 Dek

Frei zur UA

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Ab in den Schrank (AT) (J’ai envie de toi)

von Sébastien Castro

Übersetzt von Kim Langner

Eine treffende und sehr aktuelle Komödie, die alle Generationen anspricht. Sicher ist es Ihnen schon passiert, dass Sie eine SMS an die falsche Adresse verschickt haben….
Heute abend passiert genau das Guillaume. Er glaubt, er habe an Julie, seine neueste Eroberung, den Text „Ich habe Lust auf Dich“ geschickt; aus Versehen ist die SMS aber an seine Ex, Christelle, gegangen. Der Abend hat schlecht angefangen und entwickelt sich definitiv immer katastrophaler, weil sein Wohnungsnachbar bei ihm eindringt. Der hat die trennende Zwischenwand der beiden Appartements abgerissen, weil laut Wohnungsgrundriss ihm der dahinterliegende Schrank gehört.
Es ist Sébastien Castros erstes Stück. Er spielt mit den Mitteln der Vaudeville (Boulevard) Komödien im Sinne von Feydeau und lässt sich von klassischen Situationen inspirieren. Er nutzt rührende Charaktere und verrückte, aber realistische Situationen, um heutige Themen wie z.B. Beziehungsforen im Internet anzugreifen. Machen Sie sich auf ein Abenteuer gefasst, in dem Sie sich selbst begegenen.

Besetzung: 3D, 3H

UA 29. August 2019 Théâtre Fontaine Paris

Frei zur DSE

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Ein kleiner Schritt (One small Step)

von Ross Smith

Übersetzt von Michael Raab

Dieses in England und Amerika rauf und runter gespielte Stück gibt auf witzige und gut verständliche Art die Geschichte der Raumfahrt wieder.
Spannend wird die Entwicklung der Raumfahrttechnik dargestellt von einem Erzähler und einem Schauspieler, der die verschiedensten Rollen verkörpert.
Es stellen sich Zusammenhänge her, die man so nicht gesehen hat und macht deutlich, wie sehr es eine Prestigeaufgabe war, den Wettlauf zum Mond zu gewinnen.
Auch sehr tauglich als Schultheater/Klassenzimmertheater.

Besetzung: 2H
Besetzungshinweis: oder 2 D

Frei zur DSE

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Kompromiss (AT) (Compromis)

von Claudel, Philippe

Übersetzt von Silvia Berutti-Ronel

Zwei Freunde, die sich schon eine halbe Ewigkeit kennen, also seit dreissig Jahren ungefähr. Ein leeres Appartement. Der eine (Pierre Arditi) ist ein mittelmässiger Schauspieler, der andere (Michel Leeb) ein verkrachter Theaterautor. Ersterer verkauft sein Appartement und hat Zweiteren gebeten, bei der Unterschrift des Käufers anwesend zu sein, um den Kunden in Sicherheit zu wiegen. Denn, wenn er auch miserable Stücke schreibt, so hat er doch eine ansprechende Physiognomie, die beruhigend wirkt. Das ist sein grosses Plus.
Man wartet auf den Käufer. Käufer oder Opfer? In einem tollen Zustand ist das Appartement ja wirklich nicht. Aber vielleicht ist der Käufer ja auch ein charakterloser Typ, der Splitterbomben für Kriegseinsätze konzipiert. Während der Warterei unterhält man sich. Man schmeichelt einander. Man streichelt sich verbal. Man macht sich lustig. Man neckt sich. Nach und nach entgleitet das Gespräch. Man verletzt sich, man wirft sich gegenseitig an den Kopf, was man schon lange einmal gesagt haben wollte. Endlich taucht der Käufer auf und wird dabei ungewollt Zeuge einer Generalabrechung, witzig, aber ohne Pardon zwischen den beiden Freunden. Wird er Zuschauer bleiben oder zum Schiedsrichter oder vielleicht am Ende das wirkliche Opfer werden?
Besetzung: 3H
UA Paris 2019 Théatre des Nouveautés
Frei zur DSE
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NICHT OHNE MEINE FAMILIE (AT) (THE NOUVEAU CRIMINALS)

Von Edna Mazya
Übersetzt von Kim Langner

Die sechzigjährige Dorina widmete ihr Leben der Familie: ihrem Ehemann, ihren beiden Kindern und ihrer etwas verwirrten Mutter. Geduldig und fürsorglich akzeptierte sie die Attitüden ihrer Lieben, die sich ihr gegenüber nicht immer liebevoll verhielten. Sicherlich wäre Dorinas Leben ewig so weitergegangen, wäre da nicht diese böse wirtschaftliche Krise gekommen. Ihr Ehemann, Angehöriger einer ruinierten Bankiersfamilie, hängt den alten glorreichen Tagen nach und weigert sich, den Verlust seines Arbeitsplatzes zuzugeben. Aber die große Villa kostet! Ihre Kinder wohnen zwar nicht mehr zuhause, hängen aber finanziell von den Eltern ab. Dorina ist verzweifelt. Die Schulden wachsen und wachsen, kein Silberstreif am Horizont. Bis zu dem Tag, als Dorina ein Callgirl trifft. Die Rettung (= die finanzielle Wende) naht…

Besetzung 7 D 2 H
UA Juli 2014 Cameri Theater Tel Aviv

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MAX & MORITZ

von Wilhelm Busch
Bearbeitet von Nora Schumacher Musik Stefan Holler

Wer kennt sie nicht, die Geschichten von den Bösen Buben. Nora Schumacher hält sich genau an Wilhelm Busch, bis auf den Schluss, den sie pädagogisch sehr verträglich gestaltet hat. Ein toller Erfolg im Ohnsorg Theater.

Besetzung D 1 H 6 Simultandek
UA Hamburg Ohnsorg Theater Herbst 2018