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Rolston, Adam

ADAM ROLSTON
Rolston schloss die Royal Holloway University mit einem Magister in Screenwriting for Film and Television ab, ebenso erwarb er einen BA in Englisch und Kreativem Schreiben an der Brunel University in London.
 
Sein Musical A SENTIMENTAL JOURNEY. THE STORY OF
DORIS DAY wurde 2009 am The Mill at Sonning Dinner Theatre uraufgeführt und wurde dann 2010 in der Wilton’s Music Hall in London erfolgreich gespielt.
2011 lief das Musical beim Edinburgh Fringe Festival und in den USA, im El Portal Theatre, NorthHollywood.
 
Rolston inszenierte Meet Me On The Southbank Ltd, das 2013 verfilmt wurde.
 
Rolston schrieb mit dem Autor und Regisseur Alvin Rakoff das Stück THE EINSTEIN CONSPIRACY. Ebenso schrieb er mit Dan Greenburg zusammen das Stück HOW TO BE A JEWISH MOTHER.
 
 

 
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Russell, Willy

Willy Russell wurde 1947 in der Nähe Liverpools geboren, wo er noch heute lebt.  Er wuchs in einfachen Verhältnissen auf, brach mit 15 Jahren die Schule ab, um Friseur zu werden. Er eröffnete seinen eigenen Salon, um allerdings bald darauf den Entschluss zu einem Studium zu fassen. Er wurde Lehrer, widmete sich aber nach recht kurzer Zeit wieder anderem: der Literatur. Er begann selbst Theaterstücke zu schreiben und sollte Erfolg haben: besonders Shirley Valentine und Educating Rita verhalfen zu seinem Durchbruch. Für ersteres erhielt er vom Londoner West End’s Theatre den Award for Best Comedy. Besonderer Wert in beiden Stücken liegt auf weiblicher Emanzipation, obwohl Educating Rita eher biografisch angehaucht ist.
 

 
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Sobol, Joshua

Der 1939 in Israel geborene Joshua Sobol begann seine internationale Karriere 1982 mit WEININGERS NACHT, das 1989 verfilmt und mehrfach preisgekrönt wurde. Bereits kurz nach der Uraufführung in Haifa im Mai 1984 wurde sein Stück GHETTO weltweit bekannt. Den ersten Aufführungen in Haifa folgte die vielgelobte deutsche Premiere unter der Regie von Peter Zadek, und Theater heute wählte Stück und Produktion zum besten ausländischen Stück des Jahres. Zur Zeit wird das Stück nach einem Drehbuch von Joshua Sobol in Litauen verfilmt.
Das Werkverzeichnis der Stücke Joshua Sobols ist eindrucksvoll. Allein in deutscher Übersetzung liegen derzeit mehr als 20 Theaterstücke vor, auf die europäische Erstaufführung warten vier neue Werke. Eines davon ist gerade ins Deutsche übertragen worden und wird seine DSE noch in dieser Spielzeit im Wiener Theater Drachengasse erleben: STRANGERS/FREMDE.
Mit seinem jüngsten Stück AUGENZEUGE (iWITNESS, UA: Tel Aviv, Regie: Paulus Manker) hat Joshua Sobol wieder einmal seinen Ruf als politischer Dramatiker unterstrichen und in Israel für hitzige Debatten gesorgt. Er behandelt den Fall Franz Jägerstätters, eines österreichischen Wehrdienstverweigerers, der 1943 von den Nazis hingerichtet wurde. Ein historischer Stoff, der besonders in Sobols Heimat eine brisante aktuelle Dimension hat, denn der Autor schlägt eine Brücke zu den sogenannten "Refuse-niks" – israelischen Soldaten, die die Teilnahme an Einsätzen in den besetzten Gebieten verweigern.
Sobol in einem Interview: Diese Soldaten sind keine Pazifisten, aber sie lehnen es ab, in die Territorien zu gehen. Das ist ein schwieriges Thema. Einerseits bin ich der Meinung, dass wir uns auf unsere Armee verlassen können müssen, andererseits stehe ich in totaler Opposition zur Unterdrückung der Palästinenser. Es gibt keine Rechtfertigung für den Terror gegen israelische Zivilisten. Doch bei den gezielten Anschlägen unserer Armee kommen Unschuldige ums Leben, das ist auch eine Form von Terrorismus
 

 
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Solès, Benoît

Benoit Solès schloss die Classe Supérieure d’Art Dramatique de Paris mit dem Diplom ab. Er debütierte in Musikproduktionen von Roger Louret – „La Java des Mémoires wie „Les Années Twist““ – die mit einem Moliére ausgezeichnet wurden. Man sah ihn in zahlreichen Fernsehserien ((Julie Lescaut, Profilage, RIS, Alice Nevers, Boulevard du Palais…) wie Telenovelas (Le Juste, La Pompadour, Louis XV le soleil noir, Le Chasseur, L’Affaire Salengro) und Kinoproduktionen. Hier seien Namen angeführt wie André Téchiné (La fille du RER), Vijay Singh (One Dollar Curry), Michel Blanc (Embrassez qui vous voudrez), Ramesh Aravind (Butterfly) et Éva Ionesco (Une Jeunesse dorée). Im Theater spielte er unter der Regie von Thierry Harcourt die Rolle des «Le Talentueux Mr Ripley», «La Journée des Dupes et Les Vacances de Josépha» unter der Regie von Yves Pignot. Benoit Solès schrieb und spielte in «Appelez-moi Tennessee». Unter der Regie von Gilbert Pascal war er mit Sarah Biasini in «Bash» zu sehen. 2015 bekam er die Titelrolle in «Cyrano de Bergerac» – Regie: Henri Lazarini. Er gestaltete die Rolle von Hyppolite in dem Stück «Rupture à Domicile» von Tristan Petitgirard (als Autor für einen Molière nominiert).

 
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Steinwender, Markus


 
Der gebürtige Salzburger studierte zunächst Computerwissenschaften an der Universität Salzburg, bevor er sich mit seinem Schauspielstudium am Brucknerkonservatorium Linz dem Theater zuwandte. Nach seiner Ausbildung spielte er u. a. am Landestheater Salzburg und wirkte bei vielen freien Produktionen mit. Von 2001 bis 2004 war er Ensemblemitglied am Jungen Theater Konstanz.
 
Markus Steinwender ist Gründungsmitglied der theaterachse, eines freien Theaters in Salzburg, bei dem er 1998 zum ersten Mal Regie führte. Mittlerweile hat er über 30 Inszenierungen als Regisseur erarbeitet, bei mehreren davon auch das Stück geschrieben; zuletzt bei den Uraufführungen „Heidi“ nach Johanna Spyri (2014), „20.000 Meilen unter den Meeren“ nach Jules Verne (2009), beide für das Theater des Kindes in Linz, „Odyssee“ nach Homer (2010) für MAZAB in Salzburg und „Projekt Zukunft“ am Theater Erlangen (2013). Er inszenierte bisher u.a. am Theaterhaus Jena, am Theater des Kindes in Linz, am kleinen theater in Salzburg, an der Landesbühne Wilhelmshaven, am Theater Erlangen und am Vorarlberger Landestheater.
 
2007 gewann Markus Steinwender den ersten Salzburger Kulturplakatpreis für sein Plakat zu Goethes Faust 1. 2008 gründete er die künstlerische Projektplattform MAZAB mit dem Schwerpunkt zeitgenössisches Theater. Mehrere seiner Inszenierungen waren bereits zu Internationalen Festivals eingeladen, u.a. zum "Internationalen Shakespeare Festival" im Globe Neuss und zum "Int.Festival für junges Publikum schaexpir" in Linz. 2014 ist seine Inszenierung des eigenen Stücks "Heidi" nach Johanna Spyri für den STELLA14, den Preis für herausragendes Theater für ein junges Publikum in der Kategier "Herausragende Produktion für Kinder" nominiert.
 
Von 2003 bis 2012 war Steinwender künstlerischer Leiter des „Salzburger Sommertheaters“ und von 2009 bis 2014 im Vorstand des Dachverbands der Salzburger Kulturstätten. Von 2007 bis 2013 leitet er als Mitglied des künstlerischen Leitungsteams das „kleine theater“, ein Haus der freien Szene in Salzburg, dabei auch fünf Jahre in der Position der Geschäftsführung. Seit 2014 ist er im Fachbeirat Darstellende Kunst des Salzburger Landeskulturbeirats. Markus Steiwender lebt derzeit in Salzburg und Wien.

 
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