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Admiraal, Joop


 
Joop (Jacob) Admiraal wurde am 26.September 1937 geboren und verstarb am 25.März 2006 in Holland.
Exakt 25 Jahre nach seinen ersten Unterrichtsstunden an der Theaterschule, die er in Amsterdam absolvierte, erhielt er für sein Stück „Du bist meine Mutter“ die höchste niederländische Auszeichnung für Schauspieler, den Louis d’Or. In Deutschland erhielt er den Wilhelmine-Lübke- und den Adolf-Grimme-Preis. Sein Werk wurde ebenfalls verfilmt.
Nach Abschluss seiner Ausbildung im Jahre 1959 wurde ihm sofort eine Hauptrolle bei der wichtigsten niederländischen Theatergesellschaft angeboten, „De Nederlande Comedie“.
Trotz der zahlreichen Möglichkeiten, an renommierten Theatern zu spielen, bevorzugte Admiraal stets die freien Theatergruppen, auf der Suche nach neuen Wegen und Formen.
 
 
 
 

 
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Adshead, Kay

Kay Adshead (*1954) ist britische Autorin und Schauspielerin.
 
Sie wirkte in folgenden BBC-TV-Produktionen mit: Dinnerladies, Family Affairs, Wuthering Heights, Victoria Wood as seen on TV, Crime Traveller, Mother´s Ruin, One Foot in the Grave.
 
Unter ihren zahlreichen Theaterstücken wurden 1995 "The Slug Sabbatical" für den Calouste Gulbenkian Award Bursary for performance poetry nominiert, 2001 "The Bogus Woman" und 2006 "Bones" für den Susan Smith Blackburn Prize.
 
 

 
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Ali, Tariq

Tariq Ali wurde am 21.10.1943 in Lahore geboren. Bekannt als „Grenzgänger zwischen westlicher und arabischer Welt“ ist Tariq Ali als radikaler, linker Antiimperialist und unermüdlicher Verfechter humaner Aufklärung zu bezeichnen; ob in führender Rolle gegen den Vietnamkrieg, in der politisch-gegenkulturellen Redaktion der Zeitschrift Black Dwarf, Mitherausgeber der New Left Review, der International Marxist Group, als Mitglied der Betrand Russell Friedensstiftung oder Seite an Seite mit John Lennon zum gemeinsamen Texten.
Sein literarischer Durchbruch war „Im Schatten des Granatapfelbaums“ 1993, worin er den Verfall der muslimischen Zivilisation Spaniens beschreibt. Ein historischer Roman ist „der Sultan von Palermo“, welcher ebenfalls das Verhältnis von Christen, Muslimen und Juden untereinander behandelt.
Große Diskussionen gab es um sein nach dem 11. September 2001 veröffentlichtes Sachbuch „Fundamentalismus im Kampf um die Weltordnung“ bezüglich seiner Stellungnahme: „Heute stehen sich zwei Fundamentalisten gegenüber, der religiöse und der imperialistische.“ 2003 kam eine ebenfalls unmissverständliche Stellungnahme in Buchform heraus, betitelt „Bush in Babylon“, die Kritik bezüglich des Irakkriegs.
In zahlreichen internationalen Medien fungiert er als Berichter der politischen Lage des nahen und mittleren Ostens, unter anderem für die Financial Times, The Guardian, die Süddeutsche Zeitung, die Frankfurter Allgemeine sowie die taz.
Tariq Ali lebt heute in London.

 
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Allen, Greg

Greg Allen ist der Gründer der Theatergruppe „Neo-futurists“, die eine experimentelle Art des Theaters lebt. Ihre Inspiration basiert auf einer italienischen, futuristischen Bewegung der frühen 20er Jahre. So behaupten die Neo Futuristen, nichts in ihrem Theater sei gestellt, wenn der Schauspieler also spielt, so nur sich selbst, wenn er etwas vorträgt, so ist es sicherlich wirklich passiert. Die Neo futurists sind breit gefächert. Sie bewegen sich im Genre der politischen Stücke, Satiren, Tragödien und Komödien bis hin zum Surrealen. Die Idee ist es, den Zuschauer nicht mit auf eine fiktive Reise in ein anderes Zeitalter oder zu anderen Personen zu nehmen, sondern mit dem zu arbeiten, was in jenem Moment mit den wirklich anwesenden Personen gezeigt wird.

 
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Antener, Caroline

Geboren  am 04.10.1962. Ausbildung zur Theaterpädagogin. Bereits ab Mitte der achtziger Jahre Auftritte als Anita in der Jugendtheaterproduktion «Fiesta Morgana.). Seit 1989 auch Hörfunksprecherin. 1990 Schauspielerin am Theater, ausserdem Schauspielerin und Moderatorin beim Schweizer Fernsehen DRS.. 1991–99 Regisseurin am Stadttheater Luzern. Seit 1997 freischaffende Regisseurin und Autorin.

 
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Apke, Fred

Fred Apke wurde am 9.Mai 1959 in Bad Oeynhausen / Warschau geboren.
Vor sechs Jahren stand er das letzte Mal auf der Bühne: Im Theater im Park, in einem Gastspiel der Kasseler Komödie. Und zwar als Architekt in „“Kalte Duschen““, das er selbst geschrieben hat.
Inzwischen hat es Fred Apke immer weiter in Richtung Osten verschlagen. Nach Berlin, um an der Berliner Schauspielschule Fritz Kirchhoff Regie zu unterrichten, nach Warschau, um für sein neuestes Stück „“Knochenjob““ zu recherchieren.
Von ihm sind knapp 30 Stücke für die Bühne und für den Film auf dem Markt, manche wurden preisgekrönt.

 
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Armbruster, Silvia

 
 Foto: Josef Wronski
 
Geboren 1966 in Bietigheim-Bissingen, Württemberg. Von 1986 bis 1995 studierte sie Germanistik und Philosophie in München und arbeitete ab 1990 als Regieassistentin am Nationaltheater Mannheim, Staatstheater Stuttgart, Bayerischen Staatsschauspiel München, Bremer Theater bei Hans Kresnik, George Tabori, u.a.
Für ihre erste Inszenierung bei der Bremer Shakespeare Company erhielt sie den Förderpreis der Akademie der schönen Künste, Frankfurt. Weitere Inszenierungen brachten sie nach Mainz, Stuttgart, Ingolstadt, München und Bremen.
 
Auszeichnungen erhielt sie auch für
Pesthauch und Liebeslust nach Boccaccios Decamerone (eingeladen zum Theatertreffen der Stuttgarter Zeitung, zweiter Preis der Jury) Wahlverwandtschaften nach dem gleichnamigen Roman von Johann Wolfgang von Goethe (ausgezeichnet von den Europäischen Festwochen, Passau, eingeladen vom Theater in der Josefstadt Wien, Schloßpark Theater Berlin, Stuttgart, Bremen, München, Braunschweig, Tübingen) Hyänen von Kerstin Hensel (Ensemblepreis der Bayerischen Theatertage) Grace & Glorie von Tom Ziegler (eingeladen zum österreichischen Theatertreffen).  
 

 
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Assous, Eric


 
 
Eric Assous wurde 1956 in Tunis geboren. Nach einer sehr zähen Schulzeit zeigte er einen Hauch von Interesse für das Zeichnen und nahm das zum Vorwand, 1974 nach Frankreich zu ziehen, um sich offiziell an der Kunstakademie Paris einzuschreiben.
Zu den Vorlesungen tauchte er allerdings nicht allzu oft auf, er verbrachte die meiste Zeit im Kino und schrieb – wenn noch Zeit übrig war – Krimis, die aber nur in einem privaten Zirkel erschienen. Ab 1983 schrieb er Hörspiele für France Inter und wurde von der SACD ausgezeichnet mit dem Preis „“größtes neues Radiotalent 1987″“.
Es frustrierte ihn, dass die Stimmen, die er zum Klingen brachte, keine Gesichter hatten, und er begann, für das Fernsehen zu arbeiten. Während der nächsten zehn Jahre schrieb er Sketche und Feuilletons, richtete Krimis wie Nestor Burma für das Fernsehen ein und schrieb Komödien.
1997 brachte der Produzent Philippe Harel Eric Assous mit zwei Filmen ins Kino: La femme défendue (Die Verbotene Frau) und Les randonneurs (Die Wanderer). Der erste lief beim Filmfestival in Cannes in der offiziellen Auswahl, der zweite war ein großer Publikumserfolg. Als Autor von über 15 Drehbüchern schrieb er unter anderem für Michel Serrault mit Christian Carion Une hirondelle a fait le printemps (Eine Schwalbe macht einen Sommer), mit Richard Berry Moi cesar, 10 1/2, 1m 39 sowie La boîte noire (Black Box) ebenfalls mit Richard Berry und José Garcia.
Bei zwei Filmen führte Eric Assous auch Regie: Les gens en maillot de bain ne sont pas (forcément) superficiels mit Gad El Maleh, Isabelle Gelinas und Agnès Soral sowie Sexes très opposés mit Patrick Chesnais, Charlotte de Turckheim und Véronique Boulanger.
Für das Theater entstanden bisher ungefähr zehn Stücke – Les acteurs sont fatigués (Die Schauspieler sind müde) wurde in der Comédie Caumartin ungefähr 500 mal gespielt, Les montagnes russes (Achterbahn) mit Alain Delon und Astrid Veillon lief mit großem Erfolg im Théâtre Marigny (2004-2005), Les belles-sœurs im Théâtre Saint Georges wurde bereits 250 mal gespielt und steht noch immer auf dem Spielplan und L’Illusion conjugale lief mit großem Erfolg vom 22. September 2009 bis zum 3 Januar 2010 am Pariser Théâtre de l’Oeuvre.

 
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Badham, Vanessa


 
Vanessa Badham wurde 1978 in Sydney geboren. Sie besuchte die Sydney´s Phillip Street Theatre drama school, wo sie von Darrell Hilton unterrichtet wurde, der auch Nicole Kidman zu seinen Schülern zählte. Er ermutigte sie darin, weiterhin Theaterstücke zu schreiben. Badham besuchte daraufhin die Universität, wo sich ein starker links-politischer Einfluss regte.
Ihr erstes, erfolgreiches Stück wurde vom Crucible Theatre in Sheffield, England entdeckt: Es war Kitchen, ein Stück das vor allem das Thema Ehe behandelt und metaphorisch den Kapitalismus darstellt. Mit ihrem Werk Camarilla zementierte sie ihren Ruf im Genre des radikal-politischen Theaters. Sie wurde mehrfach international ausgezeichnet.
Seit 2009 ist sie auch als Roman-Autorin tätig und schreibt einen Fiction–Dreiteiler.

 
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Baffie, Laurent

 Foto: DR (SACD)
 
Laurent Baffie wurde am 18. April 1958 in Montreuil geboren. Er schreibt Theaterstücke, ist Schauspieler, Radio- und Fernsehansager sowie Bühnen- und Filmregisseur.
He began writing sketches in 1985 begann er zu schreiben.
 2005 schrieb und produzierte er TOC TOC mit Daniel Russo, Marilou Berry, Bernard Dheran, Sophie Mounicot und Yvon Martin.

 2003 führte er zum ersten Mal bei einem Film in Spielfilmlänge Regie (LES CLEFS DE BAGNOLE) und spielte auch selber mit, zusammen mit Daniel Russo.

 2011 spielte er auch im Théâtre du Palais-Royal in Paris in seinem Stück LES BONOBOS selber mit.

 
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Barker, Howard

Howard Barker wurde 1946 in London geboren.
Als „König der Phantasie“ oder „Auslöser extremer Reaktionen“ bezeichnet, gilt Barker als Exot des britischen Theaters. Eines tut er nicht – seine künstlerisches Talent dazu zu nutzen, Theater sonderlich „relevant“ zu machen, examiniert weder soziale noch politische Themen. Seine Stücke sind charakteristisch düster, erneute Diskussionen gab es kürzlich, als sein Stück „Scenes from an Execution“ im London National Theatre aufgeführt wurde.

 
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Benison, Ben

Ben Benson wurde 1915 in Massachusetts, Boston geboren und verstarb 1959 in New York.
Er meldete sich 1938 freiwillig und diente bis zum Ende des zweiten Weltkriegs, wurde hoch ausgezeichnet aber auch so schwer verwundet, dass er sich nie wieder ganz erholte.
Als beliebter Krimiautor, der er war, schätzte er Disziplin und klare Hierarchien, seine Polizeibeamten sind Männer ohne Fehl und Tadel.
In Deutschland wurden all seine Werke veröffentlicht und wurden lange Zeit neu aufgelegt, was den wenigsten Autoren widerfährt.
Ben Bensons Schriftstellerkarriere währte gerade zehn Jahre, in denen er neben zahlreichen Kurzgeschichten achtzehn Romane veröffentlichte. Am 29. April 1959 ist Benson im Alter von nur 44 Jahren während einer Versammlung der »Mystery Writers of America« in New York City den Spätfolgen seiner Kriegsverletzungen erlegen.

 
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Bennett, Alan

Alan Bennett, 1934 in Leeds geboren, hat in Oxford studiert und kurzzeitig auch unterrichtet. Anfang der 1960er Jahre trat er beim Edinburgh Festival auf; seitdem arbeitet er als Autor, Schauspieler und Regisseur für Theater, Radio, Film und Fernsehen.
In Großbritannien gilt er als einer der führenden Bühnen- und Drehbuchautoren. Die von ihm geschriebenen TV-Serien mit ihren spitzzüngigen Dialogen haben längst Kult-Status erreicht. Er erhielt zahlreiche Preise und Ehrungen, u.a. für das Theaterstück und den darauf basierenden Film "The Madness of King George" (King George: Ein Königreich für mehr Verstand), für dessen Drehbuch er 1995 für den Oscar nominiert war.
 
 
   Foto: John Timbers
 
 

 
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Bradbury, Ray

Ray Douglas Bradbury wurde am 22.August 1920 in Waukegan, Illinois geboren und starb am 5.Juni 2012 in Los Angeles, USA.
Er war Schriftsteller und Drehbuchautor, sein Schwerpunkt lag hierbei auf Science Fiction.
Bereits in der Schulzeit erkannte man sein literarisches Talent und  1937 trat er der L.A. Science Fiction League sowie dem Poetry Club bei. Seine erste Erzählung wurde 1938 in der Zeitschrift Imagination veröffentlicht.
Der Durchbruch kam mit der sozialkritischen Erzählung der Mars-Chroniken, die er 1950 veröffentlichte. Sein Roman Fahrenheit 451 ist eine der prominentesten Dystopien des 20. Jahrhunderts.
Bradbury setzte sich bis ins hohe Alter für den Erhalt öffentlicher Bibliotheken ein. Nach seinem Ableben benannte die NASA die Landestelle des Mars Science Laboratory nach ihm – Bradbury Landing.

 
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