Peter Pans Pleiten, Pech und Pannen

(Peter Pan Goes Wrong)

Lewis, Sayer, Shields
Übersetzung: Anatol Preissler und Maria Harpner

Artikelnummer: 836 Kategorien: , Schlagwörter: ,

Beschreibung

Lewis, Sayer, Shields

Komödie

Deutsch von Anatol Preissler und Maria Harpner

3 D, 7 H, 1 variable Dek.

Peter Pans Pleiten, Pech und Pannen erzählt das Märchen von Peter Pan, dem Jungen, der nie erwachsen werden wollte, mal ganz anders. Die Autoren des „Mieschief Theatre“, die schon mit „The Play that goes wrong“ und „A comedy about a bankrobbery“ am West End wie Broadway Erfolge feiern und mit „Chaos auf Schloss Haversham“ auch den deutschsprachigen Raum erobert haben, verweben in diesem Stück-im-Stück zwei Ebenen zu einem vergnüglichen Ganzen: die bekannten Abenteuer Peter Pans und die ganz privaten Geschichten und Querelen der Darsteller dieser Produktion. Und – wie gewohnt bei den Dreien – fast alles geht dabei schief.
Vor Beginn des Stückes bei bedenklich flackerndem Saallicht stolpert ein verwirrter Inspizient und Mädchen-für-alles-Techniker auf die Bühne, um die Zuschauer zu begrüssen. Zwei Schauspieler eilen ihm zu Hilfe. Herzlich heißen sie das Publikum ihrerseits zur Weihnachtsproduktion willkommen, erklären etwas zum Stück Peter Pan und geraten sich gleich über Text- und Interpretationsfehler in die Haare.

Wenn die Geschichte dann endlich los geht, ist ein Teil der Bühne, das Kinderzimmer der Familie Darling, zu sehen. Wendy und ihre Geschwister bekommen unter Blitz und Donner Besuch von Francis, dem Geschichtenerzähler; ein zweiter, unbeabsichtigter Blitz fährt herab, alles erschrickt, aber die Panne wird überspielt. Das Stück geht weiter mit unzählige Pleiten und viel Pech: Das Hausmädchen tritt zum falschen Zeitpunkt auf, das Haustier bleibt in einer Kulissenwand stecken, die Stockbetten krachen zusammen, Feenkostüme haben plötzlich kein Gefunkel mehr, weil das Kabel für die Lämpchen zu kurz ist und so weiter und so fort.
Gut, dass am Ende das gesamte Ensemble überlebt hat und aus dem Märchen kein Alptraum, sondern eine, die Lachmuskeln fordernde Vorstellung wurde.

Bitte beachten Sie dass die Autoren auf den technischen Aufwand bestehen und die Möglichkeit der Umsetzung somit Voraussetzung ist.
Das Stück ist von den Autoren für Amateurtheater nicht freigegeben.

DSE : Oktober 2018, Hof, Theater Hof

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