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MANöVER (Manoeuvres)

„Manche Berufe sind einfach nichts für Frauen: Frauen sollten keine Feuer löschen, Reifen wechseln oder Panzer fahren. Aber ich wollte immer zur Armee. Wie mein Vater. Vor dem Tod habe ich keine Angst, nur vor fehlender Liebe“.

Hätte Belén geahnt, welche Folgen ihre berufliche Entscheidung, Soldatin zu werden, für sie persönlich haben würde, wäre sie womöglich einen anderen Weg gegangen. Vielleicht wäre ihr der Drill, der bedingungslose Gehorsam und ihre Attraktivität nicht zum Verhängnis geworden. So aber gerät sie in die Fänge eines Mannes, der sie perfide missbraucht, mag sie dagegen tun, was sie will.

Auch ihr Lebenspartner Darío hätte sich nie träumen lassen, dass die Schauspielerei sich derart wesensverändernd auswirken kann, sobald man in die Fänge eines mächtigen Regisseurs gerät, der einen haben will: „Du hast mich Tunte genannt und mein Talent bezweifelt. Meinst du, ich lasse den Eindruck stehen, ich hätte dir die Rolle gegen Sex angeboten?“

Dario wie Belén – Mann wie Frau – zerbrechen an Mitmenschen, die sich daran laben, Macht über den anderen auszuüben. Sie schaffen es nicht, trotz ihrer inneren Verletzung ihre einst glückliche Partnerschaft zu retten. Ein zeitkritisches Stück, geschrieben von Eduardo Galán, übersetzt von Michael Raab.

1 D, 3 H

UA: 28. September 2010, Zamora, Teatro Principal

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Michalik, Alexis

Alexis Michalik, als Sohn eines französischen Künstlers mit polnischen Wurzeln und einer britischen Übersetzerin geboren, ist Schauspieler, Autor und Regisseur.

In der Rolle des Romeo machte Alexis seine ersten Gehversuche auf der Bühne – JULIETTE AND ROMEO, Regie: lrina Brook, Théâtre de Chaillot, Paris.

Obwohl er 2003 einen Platz an der CNSAD in Paris gewann, beschloss er, nicht mit seiner ersten Show UNE FOLLE JOURNÉE {A Crazy Day), einer freien Adaption von Beaumarchais‘ Hochzeit des Figaro, zu warten. Und wirklich: Das Avignon OFF Festival wurde 2005 damit eröffnet.

2006 schrieb und spielte er in LA MÉGERE À PEU PRES APPRIVOISÉE (The Quasi Taming of the Shew) in Avignon – einer musikalischen Adaption von Shakespeare’s DER WIDERSPENSTIGEN ZÄHMUNG. Alexis übernahm den Part des Petrucco. Die Show lief mit mehr als 300 Vorstellungen über fünf Jahre.
2008 schuf er R & J, wieder eine Adaption von Shakespeare’s ROMEO AND JULIET, in der er mehrere Rollen spielte. Das Stück wurde über 400 Mal gespielt.

2010 brachte er im Pariser Theater Ciné 13 eine Adaption auf die Bühne: CARMEN ROCK & SOUL OPERA, in der Sänger wie Julie Zentatti und Christophe Mali, sowie über 20 Schauspieler, Tänzer, Musiker wie Sänger mitwirkten.

Sein erstes Stück, LE PORTEUR D‘ HISTORIE (The Stotyleller) schieb er 2011. Kritiker wie Publikum jubelten! Bisher gab es über 1.000 Vorstellungen davon.

Sein zweites Stück LE CERCLE DES ILLUSIONNISTES (The Circle of 11/usionists) kam im Januar 2014 in Paris im Théâtre de La Pépinière heraus. Fiktion und Biographisches über den Illusionisten Robert-Houdini und den Filmemacher Georges Méliès werden vortrefflich miteinander verknüpft. Auch dieses Stück lief 500-mal.

lm September 2016 schrieb er EDMOND, das er im Pariser Théâtre du Palais-Royal auf die Bühne brachte. EDMOND ist bisher ein Kassenknüller, gewann fünf Molière und tourt seit September 2017! Das Casting für die Filmversion startete 2018, die Premiere in Großbritannien ist für 2019 geplant.

Alexis‘ neuestes Stück INTRA MUROS eröffnete in Paris die Spielsaison im Théâtre 13 und wechselte aufgrund des enormen Publikumandrangs an das Théâtre de La Pépinière. Es ist stets ausverkauft.

 
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Coste, Flavia

Die Middlesex University of London wie die Association La rue Blanche (ENSATT) sind zwei wichtige Etappen in Flavia Costes Ausbildungszeit. Sie erreicht ihr Ziel und debütiert unter der Regie von Pierre Pradinas, Olivier Py oder Jean-Vincent Brisa am Theater.

Flavia schreibt und realisiert ihren ersten Kurzfilm: „Sans Nom du Père““ wird auf zahlreichen französischen Festivals gezeigt, findet seinen Weg ins Ausland und wird von ARTE ausgestrahlt. 2004 gewinnt er den prix d’aide à la création in Grenoble. Zwei Kurzfilme folgen – ausgestrahlt werden sie von France 3 und Ciné Cinéma.
2008 zeigt France 2 ihren Film „Thank you Satan““, der sich mit Krankheit und Tod auseinandersetzt. Auch dieser Film erregt großes Aufsehen auf zahlreichen Festivals.

Zwei Jahre später flimmert „La Morte Amoureuse““ über die Bildschirme, ausstrahlender Sender ist France 3. Im selben Jahr führt Flavia Coste Regie in dem Film „La Mariée n’est pas qu’une Marchande de Frites.““

2015 nimmt Flavia die Arbeiten für ihren ersten Spielfilm „Un Jour Mon Prince““ auf. Diese Komödie – es spielen u.a. Catherine Jacob, Jean-Luc Couchard und Sarah-Jeanne Labrosse – kommt 2017 heraus.

Ihr Theaterstück „Nein zum Geld!““ feiert im September 2017 Premiere im Pariser Théâtre des Variétés. 2018 folgt die Tournee. 2019 wird es eine Fernsehadaption davon geben. Im September 2018 ist die Uraufführung ihres zweiten Stückes „“Alors on s’aime““ im Pariser Théàtre des Variétés.

 
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Apke, Fred

Fred Apke wurde am 9.Mai 1959 in Bad Oeynhausen geboren.
Vor sechs Jahren stand er das letzte Mal auf der Bühne: Im Theater im Park, in einem Gastspiel der Kasseler Komödie. Und zwar als Architekt in „“Kalte Duschen““, das er selbst geschrieben hat.
Inzwischen hat es Fred Apke immer weiter in Richtung Osten verschlagen. Nach Berlin, um an der Berliner Schauspielschule Fritz Kirchhoff Regie zu unterrichten, nach Warschau, um für sein neuestes Stück „“Knochenjob““ zu recherchieren.
Von ihm sind knapp 30 Stücke für die Bühne und für den Film auf dem Markt, manche wurden preisgekrönt.

 
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Leiche auf Bestellung (Burke & Hare)

Die Zeiten sind rau im 19. Jahrhundert, das Geld in Edinburgh ist knapp. Mrs. Hare, Inhaberin einer Pension, sauber und ordentlich, kann über einen Mangel an Gästen nicht klagen, über das Begleichen der Rechnungen jedoch schon. Mrs. Hare muss zusehen, dass ihre Gäste zu Geld kommen: Die junge Frau, die unter dem Dach wohnt, geht bereits einem Gewerbe, dem horizontalen, nach.

Leichen sind eine hochbezahlte Ware bei den Ärzten der Stadt. Sie benötigen sie für Anatomie-Vorlesungen, für die ihre Studenten Gebühren bezahlen. Burke und Mrs. Hare‘s Ehemann wissen um diesen Sachverhalt. Fällt einem der Dreien etwas ein, wie man die Geldquelle zum Sprudeln bringt?

Großes Spielvergnügen verspricht die Tatsache, dass drei Schauspieler alle Rollen im Stück von Tom Wentworth spielen.

UA: April 2018, Watermill Theatre, Newbury

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Aber wir lieben uns doch! (Alors on s’aime)

Romantische Abenteuer, hitzige Debatten, Handgreiflichkeiten….das Fass der Liebe ist  unfassbar tief und mit seinen Ticks, Tricks wie Lösungen.

Flavia Coste – sie reüssiert im Frühjahr 2019 mit „Nein zum Geld!“ am Renaissancetheater Berlin – legt in „Aber wir lieben uns doch!“ ordentlich nach.

Ein schöner Mann, Herr Dr. Sommer – Therapeut, bzw. Briefkastenonkel einer Frauenzeitschrift von Beruf – hilft seinen Nachbarn Charlotte und Max Capri, ihre permanenten Ehestreitigkeiten zu überwinden. Das befriedete Ehepaar möchte sich revanchieren. Doch wie?

Am besten doch da, wo Herr Dr. Sommer die größten Schwierigkeiten hat: In der Liebe! Ein Mann wie er kann unmöglich weiterhin mit einer Plastikgespielin zusammenleben!

 

1 Dek, 2 H 1 D

UA: September 2018, Théâtre des Varietés, Paris

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Despeyroux, Denise

Autor, stage director und Bachelor-Abschluss in Philosophie: Denise Despeyroux ist vielseitig talentiert.
Mehr als zehn ihrer Theaterstücke sind heute auf den Bühnen von Madrid, Barcelona, Buenos Aires und Montevideo zu sehen. „La Realidad““, ein Stück über die Wirklichkeit, wurde 2013 Finalist beim „Max Revelation Prize““ und für zwei „Max Awards 2014″“ nominiert. Der Eine für „Bester Autor, der andere für Fernanda Orazi als „Beste Darstellerin““.
Weitere Preise und Auszeichnungen sind: der „Federico García Lorca Prize““ für ihr Stück „Terapia““, der „Best Play Prize““ in der 15. Ausgabe der „Mostra de Teatro de Barcelona““ und der „best off-circuit play““ für „Carne Viva (Raw Flesh), für den sie die Tageszeitung „El Mundo““ 2014 ausgewählt hatte – 2015 folgte die Nominierung für „best playwright““, die drei Jahre lang ein volles Haus brachte.
„“Dunkle Zärtlichkeit (Ternura Negra)““, das vom LITAG Theaterverlag vertreten wird, war in Madrid (Sala Mirador) wie am Gate Theatre of London unter der Regie von Tara Robinson zu sehen.

 
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