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Katharina Kepler – Die „Hexe“ von Leonberg

eine Musical-Oper von Hartmut H. Forche , Musik von Volker M. Plangg

Die Uraufführung war geplant für den Mai 2020 in Pforzheim, aber dann kam Corona….

Katharina Kepler, die Mutter des weltbekannten Astronomen Johannes Kepler, ist für ihr Kräuterwissen und ihre Heilerfolge in Leonberg bekannt, aber dadurch auch in Gefahr: Zu Beginn des 17. Jahrhunderts gerät man als „Kräuterhexe“ schnell in Verruf. Weil sie sich weigert, einer „Ehebrecherin“ den Trank für eine Abtreibung zu geben, wird durch deren Verleumdung eine Lawine von Beschuldigungen losgetreten, die in einem Hexenprozess gegen Katharina gipfelt.

Hartmut H. Forche hat für seine Arbeit historische Fakten mit szenischer Fiktion vermischt. Die Musik von Volker M. Plangg entspricht nicht dem herkömmlichen Schema für Musicals, sondern ist verflochten mit Opernelementen. Parallel zu Belt und Rock Voice sind somit auch die klassischen Stimmfächer vertreten: Es handelt sich um eine Musical-Oper.

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Was geht mich das an? (De quoi je me mêle ?)

von Pascal Roger und Joseph Gallet

deutsch von Michael Raab

1D, 2H, 1Dek

Um ihre Ehe zu retten, kommen Marion und Mathieu auf eine ausgefallene Idee: Sie wollen Minute für Minute ihr Kennenlernen und Sich-Verlieben reproduzieren. Dafür sind sie an den Ort ihrer ersten Begegnung zurückgekehrt und haben sich in dem kleinen Ferienhaus eingemietet. Aber dort ist bereits jemand eingezogen: Pierre, ein depressiver Autor, der ein Buch über die Segnungen der Scheidung schreiben möchte. Das Trio ist nun gezwungen,  Zeit zu dritt zu verbringen und erlebt das turbulenteste Wochenende seines Lebens!

UA Januar 2020   Paris Théâtre Edgar

 

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Groan Ups

Übersetzung in Arbeit

von Lewis/Sayers/Shields

deutsch von Anatol Preissler und Maria Harpner

3D, 4H, 1 Dek

Das Trio hat wieder zugeschlagen, nach Mord auf Schloss Haversham, Peter Pan –Pleiten, Pech und Pannen, und der Komödie mit Banküberfall ein neues Stück über Klassenkameraden, die einmal im Alter von 8 Jahren, dann im Alter von 17 Jahren und dann Mitte 30 dargestellt werden. Ein herrlicher Spaß über die menschliche und zwischenmenschliche Entwicklung im Laufe der Kindheit, der Pubertät und dem frühen Erwachsenenalter….

UA Herbst 2019 London Vaudeville Theatre

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Zehn Jahre Später (Dix Ans Après)

von David Foenkinos

deutsch von  Kim Langner

1 D, 2 H, 1Dek

Alles scheint blendend zu laufen für Pierre, ein Autor, dem die Inspiration abhanden gekommen ist, und für  seine quirlige Frau Nathalie, mit der er seit 10 Jahren verheiratet ist. Aber jetzt bereitet Pierre alles dafür vor, Nathalie zu  verlassen. Dafür lädt er seinen ältesten Freund Yves ein, der der Ex von Nathalie ist. Während des Abendessens will er seiner Frau dann die Neuigkeit verkünden. Aber warum gerade Yves einladen, den er zehn Jahre lang   nicht gesehen hat?  Weil Pierre ihm Nathalie vor zehn Jahren ausgespannt hat  und es nur natürlich ist, sie ihm zurück zu geben.

UA Januar 2020 Paris Théâtre de Paris Salle Réjane

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Sternstunden (Des plans sur la comète)

von Tristan Petitgirard

Deutsch von Kim Langner

3D, 1H, variable Dek

Estelle, eine junge Astrophysikerin, ist kurz davor, eine bahnbrechende Entdeckung über die Form des Universums zu machen. Welch herrliche Rache für sie, die sie für eine Position im C.N.R.S. von ihrem eigenen Vater abgelehnt worden ist. Aber Garance, ihre beste Freundin, will erreichen, dass sich Vater und Tochter aussöhnen. Schon deshalb, weil Garance sich in Estelles Vater verliebt hat. Wenn Sie sich in jemanden verlieben, der fünfundzwanzig Jahre älter ist, ist es nicht einfach, dies anzukündigen. Wenn es außerdem der Vater Ihrer besten Freundin ist, die mit ihm seit Jahren verkracht ist und nichts mehr von ihm hören will, könnte es zu einem neuen Urknall kommen. Wer hat schon gern die beste Freundin zur Stiefmutter?
UA 5. Juli 2019 Avignon Théâtre Actuel
DEA Comödie Dresden 6. März 2020

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Geiger, Franz

Franz Geiger arbeitete von 1946 bis 1950 als Dramaturg und Regieassistent am Bayerischen Staatsschauspiel und am Jungen Theater München sowie als Assistent und Co-Regisseur in Paris (Théàtre de l’Atelier und Comédie des Champs Elysées). Er schrieb unter anderem für die Fernsehserie „Monaco Franze“ sowie für den „Millionenbauer“ mit Walter Sedlmayr.
 
 
Stücke von Franz Geiger bei LITAG :
Der Millionenbauer
Ein unruhiger Sommer
Der Direktor unter dem Sofa
Gute Nacht, Adam
Die Nacht mit Adolf
 

 
Verfügbare Titel im Katalog

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Ich bin nicht Mercury

Das etwas andere Konzert

von Thomas Schendel

„Ich bin nicht Mercury“ handelt von der letzten Probe einer newcomer Band, die kurz vor ihrer Studioaufnahme steht. Auf dem Programm stehen Songs von Freddie Mercury und der Band QUEEN.
Die unterschiedlichen Charaktere der Bandmitglieder werden in diesem Stück beleuchtet, ihre Beziehungen zueinander, der Kampf um Qualität und Karriere, Liebe und Freundschaft. Und das Ganze live mit vielen Highlights von Freddie Mercury und QUEEN.

Besetzung: 1D, 3H und 4 Musiker
Besetzungshinweis: 1 Sängerin, 3 Sänger, 4 Bandmitglieder

UA: Schlossparktheater Berlin, 11.01.2020

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Bye Bye Life (Déglutis, ça ira mieux…)

von Andréa Bescond und Eric Métayer

Übersetzt von Kim Langner

Ein heikles Thema: Sterbehilfe.

Was ist besser, wenn uns eine Krankheit anfällt, deren Ausgang ziemlich sicher fatal ist und deren Symptome immer unerträglicher werden: soll man dagegen kämpfen oder soll man sich ergeben? Eine schwierige Entscheidung, sowohl für den Kranken als auch für die Angehörigen. … In diesem Dilemma sind Aline und ihre Tochter Nina gefangen. Nina kommt überstürzt aus Afrika, wo sie in einer Buschstation hilft, zurück, weil ihre Mutter (wieder einmal)  einen Selbstmordversuch inszeniert hat. Der Hilfeschrei der Mutter bringt die Tochter an die Grenzen ihrer seelischen Belastbarkeit. Aber die Beiden finden einen Weg. Manche werden sagen: darüber sollte man nicht lachen, das Problem ist zu ernst. Aber die Autoren sind da anderer Meinung: sie kreieren witzige Situationen, weil es das Leben auch tut. Ein Familien-Drama, gegen das niemand gefeit ist, der Familie hat.

2 D, simultan Dek

UA: Théâtre du Balcon, Avignon Juli 2019

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