Posted on

Despeyroux, Denise

Autor, stage director und Bachelor-Abschluss in Philosophie: Denise Despeyroux ist vielseitig talentiert.
Mehr als zehn ihrer Theaterstücke sind heute auf den Bühnen von Madrid, Barcelona, Buenos Aires und Montevideo zu sehen. „La Realidad““, ein Stück über die Wirklichkeit, wurde 2013 Finalist beim „Max Revelation Prize““ und für zwei „Max Awards 2014″“ nominiert. Der Eine für „Bester Autor, der andere für Fernanda Orazi als „Beste Darstellerin““.
Weitere Preise und Auszeichnungen sind: der „Federico García Lorca Prize““ für ihr Stück „Terapia““, der „Best Play Prize““ in der 15. Ausgabe der „Mostra de Teatro de Barcelona““ und der „best off-circuit play““ für „Carne Viva (Raw Flesh), für den sie die Tageszeitung „El Mundo““ 2014 ausgewählt hatte – 2015 folgte die Nominierung für „best playwright““, die drei Jahre lang ein volles Haus brachte.
„“Dunkle Zärtlichkeit (Ternura Negra)““, das vom LITAG Theaterverlag vertreten wird, war in Madrid (Sala Mirador) wie am Gate Theatre of London unter der Regie von Tara Robinson zu sehen.

 
Verfügbare Titel im Katalog

Posted on

Colas, Daniel

Der vielseitige Künstler, der er ist – Schauspieler, Dramaturg, Regisseur, Filmemacher – transponierte Daniel Colas zahlreiche wichtige Rollen und machte sie so für das Theater, das Kino wie das Fernsehen erlebbar.

Für das Kino realisierte er 1980 „“Ras le Coeur““, 1988 „“Man Eaters““ und 2002 „“Nuit Noire““, das den Grand Prix du Festival de la Ciotat und den Grand Prix du festival international de Marseille erhielt.

Regie führte er in Werken seiner Zeitgenossen: „“Eva““ von Nicolas Bedos, „“Check Up““ von Serge Serout, „“Le facteur sonne toujours deux fois““ von James M. Cain, „“Les Autres““ von Jean Claude Grumberg, „“Hollywood““ von Ron Hutchinson, „“Huis clos““ von Jean Paul Sartre oder „“Bankable““ von Philipe Madral. Daniel Colas, Autor beliebter Komödien, setzte natürlich auch seine eigenen Stücke in Szene.

Die Figuren seiner Stücke spielen berühmte Schauspieler wie zum Beispiel Michel Galabru „“Die Socken, Opus 124 „“, der hierfür den Molière als Bester Darsteller gewann. Colas Stück „“Henri IV, le bien aimé““ wurde 2011 gleich fünfmal für den Molières nominiert – Jean-François Balmer wurde als bester Darsteller ausgezeichnet, Daniel Colas führte Regie.

Preise gab es auch im Zusammenhang mit seinen Theaterstücken „“Ein gewisser Charles Spencer Chaplin““ – Maxime d’Aboville erhielt den Molière als bester Darsteller.

Von 2006 – 2011 war Daniel Colas Intendant des Théâtre des Mathurins in Paris.

 
Verfügbare Titel im Katalog

Posted on

Buehlmann, Markus

In Basel geboren und aufgewachsen, absolvierte Markus Buehlmann die Ausbildung zum klassischen Balletttänzer. Am Stadttheater Basel tanzte er unter Heinz Spoerrli. Weitere Engagements folgten am Opernhaus Zürich, beim Schweizer Kammerballett und am National Ballet in Toronto.

Eine Ausbildung zum Musicaldarsteller folgte. Markus Buehlmann wurde am Berliner Theater des Westens für „“Chicago““, die Uraufführung von „Blue Jeans““ und Kurt Weills „Street Scene““ engagiert. Als Baby John spielte er in der „West Side Story““ in Amstetten bei Wien und am Nationaltheater in Mannheim. Weitere Rollen an verschiedenen Häusern („Evita““, „Jesus Christ Superstar““, Blood Brothers““, Grease““) folgten.

Zahlreiche Choreographien wie Regiearbeiten zu Musicalproduktionen – darunter die Schweizer Erstaufführung von „No way to treat a Lady““ oder „Some like it hot““ – ergänzen sein künstlerisches Portfolio.

Parallel dazu schrieb Markus Buehlmann seine eigenen Stücke, erst als Co-Autor, später als eigenständiger Autor.

Die Schlager aus den 50-er, 60-er und 70-er Jahren haben es ihm angetan und somit fliesst viel dieser Musik in seine Compilationmusicals und -revuen ein. Sie sind geprägt von Rhythmus und Komik dieser Zeit.

 
Verfügbare Titel im Katalog

Posted on

Lécosse, Pascale

Pascale Lécosse? Jahrelang arbeitete sie für eine große Kommunikationsagentur wie fürs Fernsehen.
2008, Familienmutter, setzt sie einen Wendepunkt, um sich dem Schreiben zu widmen. Beeinflusst hat sie dabei sicherlich die Krankheit (Alzheimer) ihrer Mutter, der sie lange Zeit zur Seite stand – auch beim Sterben.
Ihr erstes Stück „Père et manque““, das im Deutschen den Titel „Rien ne va plus““ trägt, reüssierte 2015. Für ihr zweites Stück, „Mademoiselle`s verrückte Welt““, wurde sie bereits mit dem Prix Concours monBestSeller de l’Auteur Indépendant ausgezeichnet.

 
Verfügbare Titel im Katalog

Posted on

Lelouch, Salomé

Salomé Lelouch begann ihre Karriere 1988 als Schauspielerin in Familienproduktionen. Mit der Zeit – und der entsprechenden Erfahrung – verlegte sie ihren beruflichen Schwerpunkt ausschließlich auf das Schreiben, die Regiearbeit und die Produktion von Live-Shows.

Seit 2003 leitet sie das le Ciné13 Théâtre. Hier zeigt sie ihre künstlerische Auswahl von Stücken, Regisseuren und jungen Kompanien. Seit 11 Jahren wirkt sie am Festival der Kurzformen Mises en Capsules mit.

2009 bringt sie zum ersten Mal eines ihrer eigenen Stücke Qu’est ce qu’on attend? heraus. Es folgt Ce jour là am Théâtre du chêne noir in Avignon.

2014 adaptiert Salomé Lelouch Karine Tuil’s Roman Interdit und zeigt die Theaterversion unter dem Titel Le mariage de Mr Weissman am Théâtre la Bruyère – La liste de mes envies mit Mikael Chirinian, das sie produziert, wird im selben Jahr für den Molière nominiert.

2016 führt sie in dem von ihr geschriebenen Stück Politiquement Correct am Théâtre de la Pépinière Regie. Als Autorin nimmt sie im Januar 2017 am Festival Le paris des femmes teil.

 
Verfügbare Titel im Katalog

Posted on

Die Turing-Maschine

(La Machine de Turing)

Von Benoît Solès

Übersetzt von Michael Raab

„Haben Sie schon einmal ein Geheimnis bewahrt? Ein großes Geheimnis. Nein? Dann wissen Sie nicht, wie schwer einem das fällt. Glauben Sie mir: Von allen immateriellen Dingen ist das Schweigen so ziemlich am härtesten durchzuhalten… Und mein Leben steckte voller Geheimnisse. Haben Sie schon einmal etwas von Enigma gehört? Natürlich nicht. Wie sollten Sie auch? Also, dann hören Sie jetzt einmal gut zu…“

Das ist die unglaubliche Geschichte von Alan Turing, dem englischen Mathematiker, der den Geheimcode der Deutschen während des  2. Weltkrieges geknackt hat. Turing hat eine „Denkmaschine“ konstruiert, die sich als der erste Computer entpuppt hat. Von den Geheimdiensten zum Schweigen verdammt, wurde er wegen Homosexualität verurteilt – auf diese Art konnte man ihn „legal“ beiseite räumen. Er beging Selbstmord, in dem er in einen vergifteten Apfel biss. Und der angebissene Apfel erinnert uns heute an ein weltberühmtes Logo ….

2 H, 1 Sim.-Dek.

UA Festival Avignon Sommer 2018, danach Théâtre Michel, Paris