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Buehlmann, Markus

In Basel geboren und aufgewachsen, absolvierte Markus Buehlmann die Ausbildung zum klassischen Balletttänzer. Am Stadttheater Basel tanzte er unter Heinz Spoerrli. Weitere Engagements folgten am Opernhaus Zürich, beim Schweizer Kammerballett und am National Ballet in Toronto.

Eine Ausbildung zum Musicaldarsteller folgte. Markus Buehlmann wurde am Berliner Theater des Westens für „“Chicago““, die Uraufführung von „Blue Jeans““ und Kurt Weills „Street Scene““ engagiert. Als Baby John spielte er in der „West Side Story““ in Amstetten bei Wien und am Nationaltheater in Mannheim. Weitere Rollen an verschiedenen Häusern („Evita““, „Jesus Christ Superstar““, Blood Brothers““, Grease““) folgten.

Zahlreiche Choreographien wie Regiearbeiten zu Musicalproduktionen – darunter die Schweizer Erstaufführung von „No way to treat a Lady““ oder „Some like it hot““ – ergänzen sein künstlerisches Portfolio.

Parallel dazu schrieb Markus Buehlmann seine eigenen Stücke, erst als Co-Autor, später als eigenständiger Autor.

Die Schlager aus den 50-er, 60-er und 70-er Jahren haben es ihm angetan und somit fliesst viel dieser Musik in seine Compilationmusicals und -revuen ein. Sie sind geprägt von Rhythmus und Komik dieser Zeit.

 
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Despeyroux, Denise

Autor, stage director und Bachelor-Abschluss in Philosophie: Denise Despeyroux ist vielseitig talentiert.
Mehr als zehn ihrer Theaterstücke sind heute auf den Bühnen von Madrid, Barcelona, Buenos Aires und Montevideo zu sehen. „La Realidad““, ein Stück über die Wirklichkeit, wurde 2013 Finalist beim „Max Revelation Prize““ und für zwei „Max Awards 2014″“ nominiert. Der Eine für „Bester Autor, der andere für Fernanda Orazi als „Beste Darstellerin““.
Weitere Preise und Auszeichnungen sind: der „Federico García Lorca Prize““ für ihr Stück „Terapia““, der „Best Play Prize““ in der 15. Ausgabe der „Mostra de Teatro de Barcelona““ und der „best off-circuit play““ für „Carne Viva (Raw Flesh), für den sie die Tageszeitung „El Mundo““ 2014 ausgewählt hatte – 2015 folgte die Nominierung für „best playwright““, die drei Jahre lang ein volles Haus brachte.
„“Dunkle Zärtlichkeit (Ternura Negra)““, das vom LITAG Theaterverlag vertreten wird, war in Madrid (Sala Mirador) wie am Gate Theatre of London unter der Regie von Tara Robinson zu sehen.

 
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Michalik, Alexis

Alexis Michalik, als Sohn eines französischen Künstlers mit polnischen Wurzeln und einer britischen Übersetzerin geboren, ist Schauspieler, Autor und Regisseur.

In der Rolle des Romeo machte Alexis seine ersten Gehversuche auf der Bühne – JULIETTE AND ROMEO, Regie: lrina Brook, Théâtre de Chaillot, Paris.

Obwohl er 2003 einen Platz an der CNSAD in Paris gewann, beschloss er, nicht mit seiner ersten Show UNE FOLLE JOURNÉE {A Crazy Day), einer freien Adaption von Beaumarchais‘ Hochzeit des Figaro, zu warten. Und wirklich: Das Avignon OFF Festival wurde 2005 damit eröffnet.

2006 schrieb und spielte er in LA MÉGERE À PEU PRES APPRIVOISÉE (The Quasi Taming of the Shew) in Avignon – einer musikalischen Adaption von Shakespeare’s DER WIDERSPENSTIGEN ZÄHMUNG. Alexis übernahm den Part des Petrucco. Die Show lief mit mehr als 300 Vorstellungen über fünf Jahre.
2008 schuf er R & J, wieder eine Adaption von Shakespeare’s ROMEO AND JULIET, in der er mehrere Rollen spielte. Das Stück wurde über 400 Mal gespielt.

2010 brachte er im Pariser Theater Ciné 13 eine Adaption auf die Bühne: CARMEN ROCK & SOUL OPERA, in der Sänger wie Julie Zentatti und Christophe Mali, sowie über 20 Schauspieler, Tänzer, Musiker wie Sänger mitwirkten.

Sein erstes Stück, LE PORTEUR D‘ HISTORIE (The Stotyleller) schieb er 2011. Kritiker wie Publikum jubelten! Bisher gab es über 1.000 Vorstellungen davon.

Sein zweites Stück LE CERCLE DES ILLUSIONNISTES (The Circle of 11/usionists) kam im Januar 2014 in Paris im Théâtre de La Pépinière heraus. Fiktion und Biographisches über den Illusionisten Robert-Houdini und den Filmemacher Georges Méliès werden vortrefflich miteinander verknüpft. Auch dieses Stück lief 500-mal.

lm September 2016 schrieb er EDMOND, das er im Pariser Théâtre du Palais-Royal auf die Bühne brachte. EDMOND ist bisher ein Kassenknüller, gewann fünf Molière und tourt seit September 2017! Das Casting für die Filmversion startete 2018, die Premiere in Großbritannien ist für 2019 geplant.

Alexis‘ neuestes Stück INTRA MUROS eröffnete in Paris die Spielsaison im Théâtre 13 und wechselte aufgrund des enormen Publikumandrangs an das Théâtre de La Pépinière. Es ist stets ausverkauft.

 
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Coste, Flavia

Die Middlesex University of London wie die Association La rue Blanche (ENSATT) sind zwei wichtige Etappen in Flavia Costes Ausbildungszeit. Sie erreicht ihr Ziel und debütiert unter der Regie von Pierre Pradinas, Olivier Py oder Jean-Vincent Brisa am Theater.

Flavia schreibt und realisiert ihren ersten Kurzfilm: „Sans Nom du Père““ wird auf zahlreichen französischen Festivals gezeigt, findet seinen Weg ins Ausland und wird von ARTE ausgestrahlt. 2004 gewinnt er den prix d’aide à la création in Grenoble. Zwei Kurzfilme folgen – ausgestrahlt werden sie von France 3 und Ciné Cinéma.
2008 zeigt France 2 ihren Film „Thank you Satan““, der sich mit Krankheit und Tod auseinandersetzt. Auch dieser Film erregt großes Aufsehen auf zahlreichen Festivals.

Zwei Jahre später flimmert „La Morte Amoureuse““ über die Bildschirme, ausstrahlender Sender ist France 3. Im selben Jahr führt Flavia Coste Regie in dem Film „La Mariée n’est pas qu’une Marchande de Frites.““

2015 nimmt Flavia die Arbeiten für ihren ersten Spielfilm „Un Jour Mon Prince““ auf. Diese Komödie – es spielen u.a. Catherine Jacob, Jean-Luc Couchard und Sarah-Jeanne Labrosse – kommt 2017 heraus.

Ihr Theaterstück „Nein zum Geld!““ feiert im September 2017 Premiere im Pariser Théâtre des Variétés. 2018 folgt die Tournee. 2019 wird es eine Fernsehadaption davon geben. Im September 2018 ist die Uraufführung ihres zweiten Stückes „“Alors on s’aime““ im Pariser Théàtre des Variétés.

 
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Colas, Daniel

Der vielseitige Künstler, der er ist – Schauspieler, Dramaturg, Regisseur, Filmemacher – transponierte Daniel Colas zahlreiche wichtige Rollen und machte sie so für das Theater, das Kino wie das Fernsehen erlebbar.

Für das Kino realisierte er 1980 „“Ras le Coeur““, 1988 „“Man Eaters““ und 2002 „“Nuit Noire““, das den Grand Prix du Festival de la Ciotat und den Grand Prix du festival international de Marseille erhielt.

Regie führte er in Werken seiner Zeitgenossen: „“Eva““ von Nicolas Bedos, „“Check Up““ von Serge Serout, „“Le facteur sonne toujours deux fois““ von James M. Cain, „“Les Autres““ von Jean Claude Grumberg, „“Hollywood““ von Ron Hutchinson, „“Huis clos““ von Jean Paul Sartre oder „“Bankable““ von Philipe Madral. Daniel Colas, Autor beliebter Komödien, setzte natürlich auch seine eigenen Stücke in Szene.

Die Figuren seiner Stücke spielen berühmte Schauspieler wie zum Beispiel Michel Galabru „“Die Socken, Opus 124 „“, der hierfür den Molière als Bester Darsteller gewann. Colas Stück „“Henri IV, le bien aimé““ wurde 2011 gleich fünfmal für den Molières nominiert – Jean-François Balmer wurde als bester Darsteller ausgezeichnet, Daniel Colas führte Regie.

Preise gab es auch im Zusammenhang mit seinen Theaterstücken „“Ein gewisser Charles Spencer Chaplin““ – Maxime d’Aboville erhielt den Molière als bester Darsteller.

Von 2006 – 2011 war Daniel Colas Intendant des Théâtre des Mathurins in Paris.

 
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