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Bedtime for Bastards (Drei Einakter)
(Bedtime for Bastards)

Drei Einakter: Kitchen, Morning on a Rainy Day, Capital
 
Der skandalträchtige Theaterabend des Edinburgh Festivals, besteht aus drei Einaktern, die auch einzeln spielbar sind:
KITCHEN (1 D, 1 H, 1 Dek) Die Unternehmensberaterin Helen kommt nach einem erfolgreichen Arbeitstag in ihr Appartement zurück und entdeckt ihren Ehemann Owen mit dem Kopf im Backofen: Der Personalmanager hat so erfolgreich Personal eingespart, dass er selber überflüssig wurde. Durch seine Entlassung wird er für Helen ein unproduktiver Kostenfaktor. Sie stellt ihren unrentablen Ehemann vor die Entscheidung: abwaschen oder ausziehen. Die Küche wird zum Schauplatz des Arbeitskampfes, dem Imperativ des Wachstums folgt die gegenseitige Zerfleischung, bis die Küche buchstäblich zum Schlachtfeld wird...
MORNING ON A RAINY DAY (1 D, 1 H, 1 Dek) Polly und Ben haben miteinander geschlafen - wieder einmal, wie schon seit neun Jahren. Doch statt postkoitalen Liebesgeflüsters tauschen sie Einschätzungen über die Brüste von Bens Freundin Jennifer aus und Polly verkündet, dass sie Eric heiraten wird. Grund genug für die beiden, ihre langjährige Freundschaft/Affäre genauer zu betrachten, doch wieder einmal gelingt es ihnen nicht. Kaum ist Polly endgültig aus der Tür gegangen, kommt sie zurück und landet wie immer in Bens Bett. Es regnet ja draußen.
CAPITAL (2 H, 1 Dek) Handelnde Personen: Jim und Bob, die kreativsten Köpfe einer PR-Agentur. Problem: Auf Al-Dschasira läuft seit 6 Uhr morgens ein Video, in dem U.S. Marines zu sehen sind, die afghanische Kinder massakrieren. Aufgabe: Positivierung der negativen Bilder, um den Markennamen "Vereinigte Staaten von Amerika" zu schützen. Auftraggeber: Das Außenministerium. Zeitfenster: 15 Minuten. Der Geldmacht ist jedes Mittel recht - in den Händen der PR-Profis verschmelzen menschliche Schicksale zur Manipulationsmasse - Eine High-Speed-Komödie mit tiefschwarzem Hintergrund. Zwei bösartig-humorvolle Gute-Nacht-Lieder auf die Mit-Macher der Globalisierung.
 
DEA Göttingen, Junges Theater Göttingen, 2006